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Zeit vergeht...

 

Ich geh den Weg

geh zurück, nach vorn

bleib nicht stehen

vergesse die Zeit

die Zeit vergeht

 

Er sieht den Schmerz

sieht die Not, den Tod

wünscht das Ende

vergisst die Zeit

die Zeit vergeht

 

Sie begegnen sich

begegnen Liebe, ohne Leid

denken an die Zukunft

vergessen die Zeit

die Zeit vergeht

 

Sie bleibt stehen

bleibt zu lange, kommt nicht weiter

verlernt zu Leben

vergisst die Zeit

die Zeit vergeht

 

 

 

 

 

Die Zeit rast vorbei

rast ohne Gnade, immer weiter

hört nicht auf zu sein

überlebt den Tod

die Zeit vergeht

Durch die Augen des Niemand

 

Unter all den Menschen wandelt Niemand

sehen und hören kann ihn nie jemand

er ist unsichtbar für unsere Augen

keiner würde je an seine Existenz glauben

 

Doch wer ist dieser Niemand

weiß irgendwer wie er auf diese Welt fand

ich will nur einmal durch seine Augen sehen

will ein kurzes Stück mit Niemand gehen

 

Niemand sieht hungernde Kinder

wir hingegen werden immer blinder

Niemand hört ihre gequälten Stimmen

für uns sie nur wie leiser Wind klingen

 

Niemand sieht die Angstvollen

wir hingegen nur unser Glück wollen

Niemand sieht sie in den Tod stürzen

für uns wird es das Leben nicht kürzen

 

Niemand sieht die geschlagenen Gesichter

wir hingegen erkennen nicht einmal die Bösewichter

Niemand erwidert ihren Blick

für uns ist Ignoranz der einzige Trick

 

 

 

 

Niemand sieht die Armen

wir hingegen zeigen kein Erbarmen

Niemand hilft ihnen zu überleben

für uns wäre es zu viel nur ein bisschen zu geben

 

Niemand sieht die Alten

wir uns hingegen so respektlos verhalten

Niemand hilft ihnen durch ihr restliches Leben zu gehen

für uns ist es leichter sie nicht zu sehen

 

Niemand sieht all die Kriege

wir hingegen sehen nur unsere eigenen Siege

Niemand sieht die Kämpfer sterben

für uns ist es selbstverständlich alt zu werden

 

Niemand sieht die gebrochenen Herzen

wir hingegen Lachen und lernen über alles zu Scherzen

Niemand sieht die die alleine sind

für uns ist das normal, wir sind alle blind

 

Niemand sieht all die Probleme

wir hingegen ignorieren diese Extreme

Niemand sieht uns alle scheitern

für uns ist es normal das Blickfeld nicht zu erweitern

Fürst der Finsternis

 

Er überzieht das Land mit Nacht

in ihm erwacht schwarze Macht

es wacht über uns der dunkle Graf

Überzieht unsere Seelen mit Schlaf

 

Er wiegt uns in seine dunkle Welt

er uns in die Stille des Todes stellt

führt uns in sein Reich

Und stellt uns mit den Toden gleich

 

Hüter unserer schlafenden Seelen

achtet darauf dass uns keine Albträume quälen

bringt mit sich den Tag

vergessen ist das die Welt je im Dunklen lag

An alle

 

An alle Hasser dieser Welt

es ist egal wie oft man fällt

es zählt nur ob du wieder stehst

und mit einem Lachen weitergehst

 

An alle Träumer die es gibt

es ist egal wie oft man fliegt

es zählt nur ob du wieder landest

und wieder in der Wirklichkeit strandest

 

An alle Verliebten dieser Zeit

es ist egal wie oft wer freiht

es zählt nur ob du wirklich liebst

und dein Herz dem Richtigen gibst

 

An alle Verlierer die ich kenne

es ist egal wie oft ich um mein Leben renne

es zählt nur das man den Atem nicht verliert

und das Gesicht immer ein Lachen ziert

Eine Geschichte

 

Wir alle haben eine Geschichte

eine Geschichte zu erzählen

über die Wege die wir gingen

und über die Lieder die wir singen

 

Wir alle haben eine Geschichte

eine Geschichte zu erzählen

über diejenigen die wir lieben

und über die Kinder die wir in den Schlaf wiegen

 

Wir alle haben eine Geschichte

eine Geschichte zu erzählen

über die Fehler die wir machten

und über die Dinge die wir dachten

 

Wir alle haben eine Geschichte

eine Geschichte zu erzählen

über unsere Vergangenheit

und über die Dinge der nächsten Zeit

 

Wir alle haben eine Geschichte

eine Geschichte zu erzählen

Vorurteil

 

Eines Tages kam Einer

der hatte ein Herz aus Stein

jeder dachte er wäre allein

er hatte einen Blick voller Trauer

um sein Herz eine steinerne Mauer

 

Jeder mied sein kaltes Herz

überall wo er war nur Schmerz

doch keiner kannte den Grund

die Falsche Geschichte in jedermanns Mund

 

Eines Tages kam Einer

der hatte ein tödliches Lachen

er konnte kaltes Feuer damit entfachen

jeder den er ansah verlor den Mut

jeder war vor ihm auf der Hut

 

Sein Gesicht war überall bekannt

er wurde Brut des Teufels genannt

doch keiner kannte den Grund

die falsche Geschichte in jedermanns Mund

  

Eines Tages kam Einer

der hatte Augen aus Stahl

jeder seiner Blicke wurde zur Qual

rote Tränen liefen über sein Gesicht

jeder seiner Blicke dein Herz zerbricht

 

Seine Augen hatten eine Aura aus Tod

alle verspürten düstere Not

doch keiner kannte den Grund

die falsche Geschichte in  jedermanns Mund

 

Die Natur

Der blaue Himmel über mir

ich stehe einfach hier

sehe zu wie die Welt älter wird

und der Tag zur Nacht wird

 

Die Sonne auf ihrem Platz

durch ihr Strahlen fliegt ein Spatz

folgt ihren goldenen Strahlen

sehe wie seine Schwingen Schatten malen

 

Der Wind in den Ären

seine Stärke wird für immer währen

alles wiegt er sacht

bis alles am Morgen wieder erwacht

 

Das Wasser in den Seen

seine Stärke wird nie vergehen

ohne gäbe es kein Leben

im tiefen Nass kannst du schweben

 

Die Luft in den Sphären

wir Menschen sollten uns Achtung lehren

ohne ihr könnte es uns nicht geben

gemeinsam verbunden im Leben

 

 

 

 

 

Der blaue Himmel über mir

ich stehe einfach hier

sehe zu wie die Welt älter wird

und der Tag zur Nacht wird

Sie sah

 

Die Sonne sah schon so viele Gesichter

sah den Säugling sah den Dichter

sie sah den Anbeginn der Zeit

sah den Tod und sah das Leid

 

Die Sonne sah schon so viel Leben

sah jeden Menschen auf seinen Wegen gehen

sie sah all die Fehler und all die Kriege

sah auch Lachen und Siege

 

Die Sonne sah schon so viel Liebe

sah so viele Herzens Diebe

sie sah die Umarmungen und Lachen

sah Romeo über Julia wachen

 

Die Sonne sah schon so viel Hoffnung

sah der Menschen Achtung

sie sah all die Tränen und alle aufgeben

sah alle auf der Suche nach neuen Wegen

 

Die Sonne sah die ganze Geschichte seit Anbeginn

sah wie die Zeit verging

sie wird auch das Ende sehen

doch bis dahin wird noch so viel Zeit vergehen

Ich wäre gern

 

Ich wäre gern die Zeit

hätte die ganze Macht über Leid

könnte die ganze Geschichte lenken

und im Stillen der Toten Gedenken

 

Ich wäre gern die Liebe

wäre das einzige das im Krieg überbliebe

könnte jeden geben was er verdient

und jedes Herz gewinnt

 

Ich wäre gern die Hoffnung

gäbe jeden seine Vergeltung

wäre das Licht in der Nacht

und die die über jeden wacht

 

Ich wäre gern der Schmerz

brächte die Trauer in jedes Herz

würde die Bösen bestrafen

und hätte für jeden die richtigen Waffen

 

Ich wäre gern das Schicksal

gäbe jeden Freude und Qual

würde überall urteilen

und das richtige Los verteilen

 

 

 

 

Ich wäre gern das Glück

wäre von der Großen Welt ein Stück

brächte das Lachen der Menschen hervor

und führe sie durch das richtige Tor

 

Ich wäre gern der Tod

für mich gäbe es kein Verbot

führe die Seelen in die Freiheit

und löse sie von ihrer Feigheit

 

Der Kampf

 

Nimm dein Schwert in die Hand

kämpfe um dein zuhause und Land

zur Nor vergieße Blut

und verliere nie den Mut

 

Stehe gerade am Feld voller Tod

auch wenn alles versinkt in Not

denn die Hoffnung stirbt nicht

zu kämpfen ist deine Pflicht

 

Wenn der Schmerz überall ist

und die Angst sich in dich frisst

denk an den Frieden

am Ende wirst nur du siegen

 

Immer wenn du fällst steh auf

auch wenn du nicht mehr kannst: Lauf

denn der Tod ist hinter dir

vertraue keinem, nicht mal mir

 

Wenn du dann am Ende allein bist

und die Sonne die Erde für immer umschließt

bist du der einzige der gewinnt

und der Kampf von vorne beginnt

Wir

 

Wir werden geboren und getragen

Wir weinen um zu fragen

Wir wachsen auf und lernen gehen

Wir lernen wieder aufzustehen

Wir verschenken unsere Lachen

Wir lernen über Schwächere zu wachen

Wir werden jeden Tag um Tage älter

Wir werden älter und im Herzen kälter

Wir sehen den Sinn vor Augen nicht

Wir sind blind und die Blindheit nimmt uns die Sicht

Wir leben Tag für Tag dahin

Wir leben und sehen kaum einen Sinn

Wir fragen uns wieso das alles passiert

Wir fragen und hoffen dass keiner verliert

Wir sehen die anderen nicht mehr

Wir sind allein und im Inneren leer

Wir sterben alle einsam

Wir sterben am Ende aber doch gemeinsam

 

Menschlicher Egoismus

 

Wenn der Himmel fällt

und die Hoffnung stirbt auf dieser Welt

schau mit einem Lachen in die sterbende Sonne

denk an das Leben, das Lachen und die Wonne

 

Denn jeder von uns hat eine bestimmte Zeit

einen kleinen Teil Geborgenheit

der andere Leid und Schmerz

jeder von uns hat ein sterbendes Herz

 

Keiner ist mit dem zufrieden was er hat

doch im Gegensatz zu anderen sind wir immer satt

wir wollen immer mehr

doch die Erde setzt sich zur wehr

 

Der Tod der Erde ist uns nicht klar

doch all die Katastrophen sind wahr

wir wollen es nicht einsehen

wie viele Jahre werden noch vergehen

 

Der menschliche Egoismus bringt uns um

wir verhalten uns alle so dumm

darum genieße dein restliches Leben

und vielleicht wird uns sogar die Erde einmal vergeben

Ich weiß nicht

 

Ich weiß nicht viel von der Welt

ich weiß nicht wie schnell der Regen fällt

ich weiß nicht wie viele Sterne es gibt

ich weiß nicht ob Gott uns wirklich liebt

 

Doch was ich weiß, ist

dass man die Menschen die man liebt nie vergisst

das das Licht die Dunkelheit vertreibt

und das die Hoffnung immer bleibt

 

Ich weiß nichts vom Leben

ich weiß nicht was wer würde für mich geben

ich weiß nicht welchen Sinn es gibt

ich weiß nicht ob mich überhaupt wer liebt

 

Doch was ich weiß, ist

dass man die Menschen die man liebt nie vergisst

das das Licht die Dunkelheit vertreibt

und das die Hoffnung immer bleibt

 

Ich weiß nicht viel von dir

ich weiß nicht wie lange du noch bleibst bei mir

ich weiß nicht ob wir uns verlieren

ich weiß gar nichts, es kann noch so viel passieren

 

 

 

 

Doch was ich weiß, ist

dass man die Menschen die man liebt nie vergisst

das das Licht die Dunkelheit vertreibt

und das die Hoffnung immer bleibt

Kreis des Lebens

 

Der Wasserfall der Zeit

strömt unendlich durch die Ewigkeit

ertränkt Massen an Erinnerung

ins kalte Wasser nur ein Sprung

 

Wir werden mitgerissen vom starken Strom

fließen durch die Wellen als Phantom

sehen fremde Blicke auf der Haut

uns vor dem Fremden anderen graut

 

Wir öffnen und schließen Türen

durch das Chaos wird uns niemand führen

denn wir Leben und im Leben finden wir uns selbst

und wenn du aufgibst du für immer fällst

 

Wir entscheiden uns für einen Weg

für einen Weg auf dem sonst niemand steht

die Menschen die uns im Licht stehen

sollten wir mit großen Schritten umgehen

 

Und wenn das Ziel nah vor Augen ist

das Blut um vieles Schneller fließt

am Ende fallen wir in den ewigen Wasserfall

sind für die Zeit selbst ein Spielball

Das heile Welt Bild

 

Wenn tausend Bomben fallen

und Sterbende sich an Hoffnung klammern

sitzt ein Mann in den Trümmern

das Kind in seinen Armen friedlich schlummernd

 

Wenn Gewehre an die Macht kommen

und Berge von Toten die Städte erklommen

sitzt ein Mann in den Trümmern

das Kind in seinen Armen friedlich schlummernd

 

Wenn Kinder Leben nehmen

und Gott uns nie mehr wird vergeben

sitzt ein Mann in den Trümmern

das Kind in seinen Armen friedlich schlummernd

 

Wenn die ganze Erde brennt

und jeder um sein Leben rennt

sitzt ein Mann in den Trümmern

das Kind in seinen Armen friedlich schlummernd

 

Das heile Welt Bild zwischen all dem Tod

alle vergessen die Not

sehen das friedliche Kind

am Ende doch das Gute gewinnt

Irgendwann

 

Irgendwann gebe ich nicht mehr auf

ich gehe dann einfach raus

lasse alles hinter mir

ich bleibe nicht für immer hier

 

Irgendwann weine ich nicht mehr

ich setze mich dann zur Wehr

zeige allen mein Lachen

ich werde dann das Beste aus mir machen

 

Irgendwann stehe ich einfach wieder auf

ich gebe dann meinem Leben einen Lauf

bleibe dann nie wieder stehen

ich werde dann alles von oben sehen

 

Irgendwann bekomme ich alles hin

ich verstehe dann den Sinn

werde es allen zeigen

ich werde nie wieder schweigen

 

Irgendwann werde ich den Schmerz vergessen

ich werde mich mit niemanden mehr messen

denn ich glaube an mich

ich lasse mich nie wieder im Stich

Könntest du

 

Könntest du mich jetzt sehen

würdest du mich als einziger verstehen

würdest mit mir Lachen

ich weiß du wirst immer über mich wachen

 

Könntest du mich jetzt hören

würden wir uns für immer Freundschaft schwören

würden durch den Regen gehen

ich weiß du wirst für immer neben mir stehen

 

Könntest du mich jetzt berühren

würden wir das beste Leben führen

würden immer gemeinsam sein

ich weiß du lässt mich nicht allein

 

Könntest du jetzt bei mir sein

würden wir beide vor Glück schreien

würden einfach glücklich sein

ich bin ohne dich hier einfach allein

Das Leben

 

Verschließe deine Augen nicht vor der Welt

mach was dir am meisten gefällt

egal was andere denken

nur du kannst dein Herz lenken

gib nicht auf wenn du fällst

auch wenn du alles für sinnlos hältst

öffne dein Herz für das Leben

nur wenn du wirklich willst kannst du alles geben

bleib nie zu lange stehen

du kannst die Welt auch beim gehen sehen

vergeude keine wertvolle zeit

verbringe keine Sekunde in Leid

Der eine Moment

 

Der eine Gedanke

an den einen Moment

der Herzschlag rennt

die Seele brennt

 

Der Gedankenfluss im Kopf

lässt Glücksgefühle strömen

lass dein Herz mit Glück verwöhnen

auch wenn der Verstand wird es verhöhnen

 

Du beginnst zu Lachen

das Lächeln unendlich breit

die Freude strömt weit

der Gedanke an diese Vergangene Zeit

 

Das Gefühl an diese Person

wie konnte das vergehen

ich werde es wohl nie verstehen

und werde immer das Gute sehen

 

Genieße all die schönen Momente

sie gehören nur dir

zügle nie deine Neugier

und schaffe dir unvergessliches hier

Die verlorene Zeit

 

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

für diese Zeit führte mich mein Weg weit

ich suchte am Anfang allen Seins

ein Zeichen dafür fand ich keins

 

Fragte Adam und Eva nach der Antwort

doch sie verstanden Zeit nicht als Ort

ich verließ ihr Paradies

denn im Garten Eden ich nicht auf die Antwort stieß

 

Die Jahre kamen und starben

ich sah wie zahlreiche Helden um Prinzessinnen warben

traf auf Alexander den Großen

doch mit Wut wollte er mein Herz durchstoßen

 

Mit Hast verließ ich Athen

reiste weiter um Sokrates zu sehen

sein Rat war verschlüsselt und nicht verstehbar

er meinte eines Tages werde es mir schon klar

 

Verwirrt suchte ich weiter nach der Zeit

durchglomm so manche Dunkelheit

fand das 12. Jahrhundert

Richard Löwenherz sich nur über meine Frage wundert

 

 

 

 

Die Menschen werden immer mehr

doch die Antwort zu finden war noch immer schwer

ich suchte in Verona und traf zwei Liebende

Romeo sagte zu Julia: irgendwann kommt die Wende

 

Ich fragte die Klügsten der Geschichte

doch jeder machte meine Suche mehr zunichte

keiner fand je die Zeit

wer besitzt nur diese Weisheit?

 

Bis ich es spürte

ich mich selbst in die Irre führte

denn ich verstand jetzt die Zeit ist kein Ort

sie ist nur ein einfaches Wort

 

Ein Wort mit Gefühlen dahinter

Zeit ist immer hier, im Sommer und im Winter

uns wird eine bestimmte Zeit geschenkt

bis Gott uns zu sich lenkt

Geschichten

 

Wenn aus Tropfen der Realität Regen wird

und der Alltag nach dir giert

lass dich von Geschichten verführen

lass es zu, und du wirst andere Welten spüren

 

Wir Menschen schreiben Geschichten

um von den Welten in unserem Kopf zu berichten

denn die Welten die wir im inneren träumen

helfen uns dabei ein bisschen Realität zu versäumen

 

Die Abwechslung die sie bringen

uns ein bisschen zum Lachen zwingen

jedes gute Ende das wir dabei sehen

lässt uns ein bisschen aufrechter durch die Welt gehen

 

Wir wünschen wir wären selbst in den Geschichten

würden als Helden alle Probleme richten

doch wir können nur kurz dort sein

dieser Teil Hoffnung ist so klein

 

Und bei jeden Drama das ich sehe

wünsche ich dass es wirklich geschehe

die perfekten Menschen die nie werden existieren

lassen unsere Herzen ein bisschen erfrieren

 

 

 

 

Wir müssen uns mit den Gedanken abfinden

das Geschichte kommen und schwinden

doch wir können sie kurz halten

und uns kurz ein bisschen anders verhalten

Menschenteppich

 

Der Menschenteppich um mich schwebt

Mensch für Mensch an Menschen klebt

das Gleichgewicht der Mutter Erde

zu groß wird die Menschenherde

 

Zu viel Mensch vertreibt die Vielfalt

wir erobern die Tierwelt mit Gewalt

die Vernunft ließen wir schon lange nicht mehr lenken

der Mensch hat nicht die Fähigkeit an morgen zu denken

 

Wir erobern und zerstören

ein Mensch würde nie auf ein niedrigeres Wesen hören

wir nehmen uns das Recht zu herrschen

für andere wir das Recht zu Leben verschärfen

 

Menschen in Massen wie Schnee

teilen nichts, nicht mal einen Tropfen Wasser im See

die Berge an Menschen verdecken den Horizont

unsere Massen erobern die Front

 

Wer wird unser Wachsen stoppen

wir werden alles in den Tod locken

wann hört das törichte Handeln auf

die Zeit richtig zu Handeln läuft uns aus

 

 

 

 

Bin im Teppich der Menschen verwoben

das Gleichgewicht hat sich unendlich verschoben

es gerät alles aus der Waage

gezählt sind unsere Tage

 

Anstatt zu lösen und zu retten

fallen wir alle, denn wir sind verbunden mit Ketten

wir können schon lange nicht mehr zurück

verloren alles auf der Suche nach Glück

 

Der Menschenteppich um mich schwebt

Mensch für Mensch bald nicht mehr lebt

wir sind zu viele für Mutter Erde

wir sind eine verdammte Herde!

 

Verkehrte Welt

 

Manche sagen es gibt eine Welt

in der der Regen nach oben fällt

eine Welt die keiner versteht

in der jeder Rückwärts geht

 

Wir kommen also alt auf die Welt

ein Stock uns auf den Beinen hält

dann ganz langsam fangen wir an zu Leben

wie kann es so eine Welt geben

 

Wir beginnen zu arbeiten und rennen

wir können uns nicht von unserer Familie trennen

unsere Haare bekommen Farben

auf der Haut verschwinden unsere Narben

 

Kommen an die Jugend immer näher heran

die Freiheit zieht uns in den Bann

verlassen die Familie und ziehen mit Freunden los

wo ist der Sinn in dieser Welt bloß

 

Denn wir verlieren die Weisheit und werden töricht

Familie um Familie auseinanderbricht

unsere Kinder sterben vor uns

uns selbst zu finden ist dann unser Wunsch

 

 

 

 

Wir reisen um die Welt

und verlieren unser ganzes Geld

sehen jeden Morgen die Sonne untergehen

wir gespannt in die Vergangenheit sehen

 

Blicken mit großen Augen der Kindheit entgegen

vergessen was der Sinn ist im Leben

unsere Erinnerungen verblasen

wir werden jung und beginnen unsere Eltern zu hassen

 

Die Zeit ist uns nicht mehr wichtig

wir werden Kinder, wir werden aufrichtig

unsere Eltern werden jung

wir sterben als Kinder ohne Hoffnung

 

Wenn die Sterne am Abend fallen

und die Geräusche in der Luft hallen

läuft die ganze Welt verkehrt

ich hoffe diese Welt nicht ewig währt

Verlassene Häuser

 

Ein Haus aus geschliffenem Stein

für Glück und Liebe ein vertrautes Heim

ein Gemisch aus Geschrei und Lachen

das Haus sah Eltern über Kinder wachen

 

Die Mauern fallen auf den Grund

das Glück verschwunden im Schlund

und tiefe Stille liegt um den Stein

was heute lebt wird morgen vergangen sein

 

Die Blumen blühen in der Erde

Söhne führen die Schafsherde

alle erwachen mit der Sonne am Morgen

keiner fürchtete je Sorgen

 

Am Boden tote Pflanzen

die Söhne schon lange nicht mehr tanzen

das Lachen der Sonne starb mit den Seelen

und jeder ihrer Strahlen wird nun die Menschen quälen

 

Die Kinder waren klein und wuchsen auf

die Eltern waren stolz und nahmen alles in Kauf

die Zeit war voller Glück und Wonne

Tag für Tag wurde das Leben erleuchtet von Sonne

 

 

 

 

Die Kinder wurden groß und zogen aus

die Eltern wurden alt und vernachlässigten ihr Haus

alle Räume wurden still und leise

alles begann, doch langsam endet die Reise

 

Verlassene Häuser einst voller Leben

jetzt nur noch in Dunkelheit schweben

all die Vergangenen Geschichten die waren

werden vergessen sein in den kommenden Jahren

Herzen

 

Unsere Herzen sind Wilde Kreaturen

schicken Blut durch tausende von Fluren

sie sind eingesperrt in einem Käfig aus Knochen

doch mit Stärke sie gegen die Gitter pochen

 

Im Rhythmus der Zeit

schlagen unsere Herzen für Freiheit

sie halten uns am Leben

und lassen unsere ganze Welt erbeben

 

Wenn wir ganz genau hören

könnten wir sogar schwören

das unsere Herzen mit uns reden

sie tragen in sich die Lebensfäden

 

Wenn Liebe das Herz berührt

und jemand uns verführt

macht das Herz einen Sprung

diese Sprünge halten uns jung

 

Schlag für Schlag vergeht das Leben

je mehr vergeht umso ruhiger wird das Beben

die Kraft der Kreaturen lässt nach

ruhig ist was einst sprach

 

 

 

 

Und wenn der letzte Schlag ertönt

der Tod das Leben krönt

unsere Herzen sind jetzt frei

und die Körper sind nun schweres Blei

Ein einziges Mal

 

Ein einziges Mal sehe ich dieses Gesicht

sehe nur einmal wenn der Schatten die Schönheit bricht

doch das Gesicht verschwindet in den Massen

stehe da und fühle mich einsam und verlassen

 

Ein einziges Mal erfreut mich dieses Lachen

sehe nur einmal die Sympathie in mir erwachen

doch das Lachen verschwindet in den Massen

stehe da und fühle mich einsam und verlassen

 

Ein einziges Mal bemerke ich diesen Stil

sehe nur einmal wie diese Person findet ihr Ziel

doch der Stil verschwindet in den Massen

stehe da und fühle mich einsam und verlassen

 

Ein einziges Mal höre ich diese Stimme

sehe nur einmal wie sie berührt meine Sinne

doch die Stimme verschwindet in den Massen

stehe da und fühle mich einsam und verlassen

 

Ein einziges Mal rieche ich diesen Duft

sehe nur einmal wie verführerisch wird die Luft

doch der Duft verschwindet in den Massen

stehe da und fühle mich einsam und verlassen

 

 

 

 

Ein einziges Mal bin ich an diesem Ort

sehe nur einmal wie sich die Massen bewegen fort

doch ich verschwinde in den Massen

gehe weg und fühle mich einsam und verlassen

Die kleinen Dinge

 

Tausende Schritte müsste ich gehen

um dich in deinem neuen Leben zu sehen

unendliche Kilometer weit

lebst du sogar in einer anderen Zeit

 

Und doch die kleinen Dinge vergessen wir

egal wie viel Weg liegt zwischen dir und mir

heben wir unserer Blick in die Ferne

führen uns beide dieselben Sterne

 

Auch wenn wir uns lange nicht sehen

werden wir uns immer nahe stehen

und irgendwann in unseren künftigen Tagen

werden wir einander unsere Erinnerungen sagen

 

Und doch die kleinen Dinge vergessen wir

egal wie viel Weg liegt zwischen dir und mir

die Sonne sehen wir beide gleich scheinen

und die Strahlen können uns kurz einen

 

Ich wünsche dir alles Glück der Welt

und das dir der Himmel nicht auf den Kopf fällt

schaffe dir eine unvergessliche Zeit

und vergiss nicht hier gerätst du nie in Vergessenheit

 

 

 

 

Und doch die kleinen Dinge vergessen wir

egal wie viel Weg liegt zwischen dir und mir

beobachten wir den Horizont am Meer

fällt uns die Entfernung weniger schwer

Impressum

Tag der Veröffentlichung: 02.08.2015

Alle Rechte vorbehalten

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