Ich geh den Weg
geh zurück, nach vorn
bleib nicht stehen
vergesse die Zeit
die Zeit vergeht
Er sieht den Schmerz
sieht die Not, den Tod
wünscht das Ende
vergisst die Zeit
die Zeit vergeht
Sie begegnen sich
begegnen Liebe, ohne Leid
denken an die Zukunft
vergessen die Zeit
die Zeit vergeht
Sie bleibt stehen
bleibt zu lange, kommt nicht weiter
verlernt zu Leben
vergisst die Zeit
die Zeit vergeht
Die Zeit rast vorbei
rast ohne Gnade, immer weiter
hört nicht auf zu sein
überlebt den Tod
die Zeit vergeht
Unter all den Menschen wandelt Niemand
sehen und hören kann ihn nie jemand
er ist unsichtbar für unsere Augen
keiner würde je an seine Existenz glauben
Doch wer ist dieser Niemand
weiß irgendwer wie er auf diese Welt fand
ich will nur einmal durch seine Augen sehen
will ein kurzes Stück mit Niemand gehen
Niemand sieht hungernde Kinder
wir hingegen werden immer blinder
Niemand hört ihre gequälten Stimmen
für uns sie nur wie leiser Wind klingen
Niemand sieht die Angstvollen
wir hingegen nur unser Glück wollen
Niemand sieht sie in den Tod stürzen
für uns wird es das Leben nicht kürzen
Niemand sieht die geschlagenen Gesichter
wir hingegen erkennen nicht einmal die Bösewichter
Niemand erwidert ihren Blick
für uns ist Ignoranz der einzige Trick
Niemand sieht die Armen
wir hingegen zeigen kein Erbarmen
Niemand hilft ihnen zu überleben
für uns wäre es zu viel nur ein bisschen zu geben
Niemand sieht die Alten
wir uns hingegen so respektlos verhalten
Niemand hilft ihnen durch ihr restliches Leben zu gehen
für uns ist es leichter sie nicht zu sehen
Niemand sieht all die Kriege
wir hingegen sehen nur unsere eigenen Siege
Niemand sieht die Kämpfer sterben
für uns ist es selbstverständlich alt zu werden
Niemand sieht die gebrochenen Herzen
wir hingegen Lachen und lernen über alles zu Scherzen
Niemand sieht die die alleine sind
für uns ist das normal, wir sind alle blind
Niemand sieht all die Probleme
wir hingegen ignorieren diese Extreme
Niemand sieht uns alle scheitern
für uns ist es normal das Blickfeld nicht zu erweitern
Er überzieht das Land mit Nacht
in ihm erwacht schwarze Macht
es wacht über uns der dunkle Graf
Überzieht unsere Seelen mit Schlaf
Er wiegt uns in seine dunkle Welt
er uns in die Stille des Todes stellt
führt uns in sein Reich
Und stellt uns mit den Toden gleich
Hüter unserer schlafenden Seelen
achtet darauf dass uns keine Albträume quälen
bringt mit sich den Tag
vergessen ist das die Welt je im Dunklen lag
An alle Hasser dieser Welt
es ist egal wie oft man fällt
es zählt nur ob du wieder stehst
und mit einem Lachen weitergehst
An alle Träumer die es gibt
es ist egal wie oft man fliegt
es zählt nur ob du wieder landest
und wieder in der Wirklichkeit strandest
An alle Verliebten dieser Zeit
es ist egal wie oft wer freiht
es zählt nur ob du wirklich liebst
und dein Herz dem Richtigen gibst
An alle Verlierer die ich kenne
es ist egal wie oft ich um mein Leben renne
es zählt nur das man den Atem nicht verliert
und das Gesicht immer ein Lachen ziert
Wir alle haben eine Geschichte
eine Geschichte zu erzählen
über die Wege die wir gingen
und über die Lieder die wir singen
Wir alle haben eine Geschichte
eine Geschichte zu erzählen
über diejenigen die wir lieben
und über die Kinder die wir in den Schlaf wiegen
Wir alle haben eine Geschichte
eine Geschichte zu erzählen
über die Fehler die wir machten
und über die Dinge die wir dachten
Wir alle haben eine Geschichte
eine Geschichte zu erzählen
über unsere Vergangenheit
und über die Dinge der nächsten Zeit
Wir alle haben eine Geschichte
eine Geschichte zu erzählen
Eines Tages kam Einer
der hatte ein Herz aus Stein
jeder dachte er wäre allein
er hatte einen Blick voller Trauer
um sein Herz eine steinerne Mauer
Jeder mied sein kaltes Herz
überall wo er war nur Schmerz
doch keiner kannte den Grund
die Falsche Geschichte in jedermanns Mund
Eines Tages kam Einer
der hatte ein tödliches Lachen
er konnte kaltes Feuer damit entfachen
jeder den er ansah verlor den Mut
jeder war vor ihm auf der Hut
Sein Gesicht war überall bekannt
er wurde Brut des Teufels genannt
doch keiner kannte den Grund
die falsche Geschichte in jedermanns Mund
Eines Tages kam Einer
der hatte Augen aus Stahl
jeder seiner Blicke wurde zur Qual
rote Tränen liefen über sein Gesicht
jeder seiner Blicke dein Herz zerbricht
Seine Augen hatten eine Aura aus Tod
alle verspürten düstere Not
doch keiner kannte den Grund
die falsche Geschichte in jedermanns Mund
Der blaue Himmel über mir
ich stehe einfach hier
sehe zu wie die Welt älter wird
und der Tag zur Nacht wird
Die Sonne auf ihrem Platz
durch ihr Strahlen fliegt ein Spatz
folgt ihren goldenen Strahlen
sehe wie seine Schwingen Schatten malen
Der Wind in den Ären
seine Stärke wird für immer währen
alles wiegt er sacht
bis alles am Morgen wieder erwacht
Das Wasser in den Seen
seine Stärke wird nie vergehen
ohne gäbe es kein Leben
im tiefen Nass kannst du schweben
Die Luft in den Sphären
wir Menschen sollten uns Achtung lehren
ohne ihr könnte es uns nicht geben
gemeinsam verbunden im Leben
Der blaue Himmel über mir
ich stehe einfach hier
sehe zu wie die Welt älter wird
und der Tag zur Nacht wird
Die Sonne sah schon so viele Gesichter
sah den Säugling sah den Dichter
sie sah den Anbeginn der Zeit
sah den Tod und sah das Leid
Die Sonne sah schon so viel Leben
sah jeden Menschen auf seinen Wegen gehen
sie sah all die Fehler und all die Kriege
sah auch Lachen und Siege
Die Sonne sah schon so viel Liebe
sah so viele Herzens Diebe
sie sah die Umarmungen und Lachen
sah Romeo über Julia wachen
Die Sonne sah schon so viel Hoffnung
sah der Menschen Achtung
sie sah all die Tränen und alle aufgeben
sah alle auf der Suche nach neuen Wegen
Die Sonne sah die ganze Geschichte seit Anbeginn
sah wie die Zeit verging
sie wird auch das Ende sehen
doch bis dahin wird noch so viel Zeit vergehen
Ich wäre gern die Zeit
hätte die ganze Macht über Leid
könnte die ganze Geschichte lenken
und im Stillen der Toten Gedenken
Ich wäre gern die Liebe
wäre das einzige das im Krieg überbliebe
könnte jeden geben was er verdient
und jedes Herz gewinnt
Ich wäre gern die Hoffnung
gäbe jeden seine Vergeltung
wäre das Licht in der Nacht
und die die über jeden wacht
Ich wäre gern der Schmerz
brächte die Trauer in jedes Herz
würde die Bösen bestrafen
und hätte für jeden die richtigen Waffen
Ich wäre gern das Schicksal
gäbe jeden Freude und Qual
würde überall urteilen
und das richtige Los verteilen
Ich wäre gern das Glück
wäre von der Großen Welt ein Stück
brächte das Lachen der Menschen hervor
und führe sie durch das richtige Tor
Ich wäre gern der Tod
für mich gäbe es kein Verbot
führe die Seelen in die Freiheit
und löse sie von ihrer Feigheit
Nimm dein Schwert in die Hand
kämpfe um dein zuhause und Land
zur Nor vergieße Blut
und verliere nie den Mut
Stehe gerade am Feld voller Tod
auch wenn alles versinkt in Not
denn die Hoffnung stirbt nicht
zu kämpfen ist deine Pflicht
Wenn der Schmerz überall ist
und die Angst sich in dich frisst
denk an den Frieden
am Ende wirst nur du siegen
Immer wenn du fällst steh auf
auch wenn du nicht mehr kannst: Lauf
denn der Tod ist hinter dir
vertraue keinem, nicht mal mir
Wenn du dann am Ende allein bist
und die Sonne die Erde für immer umschließt
bist du der einzige der gewinnt
und der Kampf von vorne beginnt
Wir werden geboren und getragen
Wir weinen um zu fragen
Wir wachsen auf und lernen gehen
Wir lernen wieder aufzustehen
Wir verschenken unsere Lachen
Wir lernen über Schwächere zu wachen
Wir werden jeden Tag um Tage älter
Wir werden älter und im Herzen kälter
Wir sehen den Sinn vor Augen nicht
Wir sind blind und die Blindheit nimmt uns die Sicht
Wir leben Tag für Tag dahin
Wir leben und sehen kaum einen Sinn
Wir fragen uns wieso das alles passiert
Wir fragen und hoffen dass keiner verliert
Wir sehen die anderen nicht mehr
Wir sind allein und im Inneren leer
Wir sterben alle einsam
Wir sterben am Ende aber doch gemeinsam
Wenn der Himmel fällt
und die Hoffnung stirbt auf dieser Welt
schau mit einem Lachen in die sterbende Sonne
denk an das Leben, das Lachen und die Wonne
Denn jeder von uns hat eine bestimmte Zeit
einen kleinen Teil Geborgenheit
der andere Leid und Schmerz
jeder von uns hat ein sterbendes Herz
Keiner ist mit dem zufrieden was er hat
doch im Gegensatz zu anderen sind wir immer satt
wir wollen immer mehr
doch die Erde setzt sich zur wehr
Der Tod der Erde ist uns nicht klar
doch all die Katastrophen sind wahr
wir wollen es nicht einsehen
wie viele Jahre werden noch vergehen
Der menschliche Egoismus bringt uns um
wir verhalten uns alle so dumm
darum genieße dein restliches Leben
und vielleicht wird uns sogar die Erde einmal vergeben
Ich weiß nicht viel von der Welt
ich weiß nicht wie schnell der Regen fällt
ich weiß nicht wie viele Sterne es gibt
ich weiß nicht ob Gott uns wirklich liebt
Doch was ich weiß, ist
dass man die Menschen die man liebt nie vergisst
das das Licht die Dunkelheit vertreibt
und das die Hoffnung immer bleibt
Ich weiß nichts vom Leben
ich weiß nicht was wer würde für mich geben
ich weiß nicht welchen Sinn es gibt
ich weiß nicht ob mich überhaupt wer liebt
Doch was ich weiß, ist
dass man die Menschen die man liebt nie vergisst
das das Licht die Dunkelheit vertreibt
und das die Hoffnung immer bleibt
Ich weiß nicht viel von dir
ich weiß nicht wie lange du noch bleibst bei mir
ich weiß nicht ob wir uns verlieren
ich weiß gar nichts, es kann noch so viel passieren
Doch was ich weiß, ist
dass man die Menschen die man liebt nie vergisst
das das Licht die Dunkelheit vertreibt
und das die Hoffnung immer bleibt
Der Wasserfall der Zeit
strömt unendlich durch die Ewigkeit
ertränkt Massen an Erinnerung
ins kalte Wasser nur ein Sprung
Wir werden mitgerissen vom starken Strom
fließen durch die Wellen als Phantom
sehen fremde Blicke auf der Haut
uns vor dem Fremden anderen graut
Wir öffnen und schließen Türen
durch das Chaos wird uns niemand führen
denn wir Leben und im Leben finden wir uns selbst
und wenn du aufgibst du für immer fällst
Wir entscheiden uns für einen Weg
für einen Weg auf dem sonst niemand steht
die Menschen die uns im Licht stehen
sollten wir mit großen Schritten umgehen
Und wenn das Ziel nah vor Augen ist
das Blut um vieles Schneller fließt
am Ende fallen wir in den ewigen Wasserfall
sind für die Zeit selbst ein Spielball
Wenn tausend Bomben fallen
und Sterbende sich an Hoffnung klammern
sitzt ein Mann in den Trümmern
das Kind in seinen Armen friedlich schlummernd
Wenn Gewehre an die Macht kommen
und Berge von Toten die Städte erklommen
sitzt ein Mann in den Trümmern
das Kind in seinen Armen friedlich schlummernd
Wenn Kinder Leben nehmen
und Gott uns nie mehr wird vergeben
sitzt ein Mann in den Trümmern
das Kind in seinen Armen friedlich schlummernd
Wenn die ganze Erde brennt
und jeder um sein Leben rennt
sitzt ein Mann in den Trümmern
das Kind in seinen Armen friedlich schlummernd
Das heile Welt Bild zwischen all dem Tod
alle vergessen die Not
sehen das friedliche Kind
am Ende doch das Gute gewinnt
Irgendwann gebe ich nicht mehr auf
ich gehe dann einfach raus
lasse alles hinter mir
ich bleibe nicht für immer hier
Irgendwann weine ich nicht mehr
ich setze mich dann zur Wehr
zeige allen mein Lachen
ich werde dann das Beste aus mir machen
Irgendwann stehe ich einfach wieder auf
ich gebe dann meinem Leben einen Lauf
bleibe dann nie wieder stehen
ich werde dann alles von oben sehen
Irgendwann bekomme ich alles hin
ich verstehe dann den Sinn
werde es allen zeigen
ich werde nie wieder schweigen
Irgendwann werde ich den Schmerz vergessen
ich werde mich mit niemanden mehr messen
denn ich glaube an mich
ich lasse mich nie wieder im Stich
Könntest du mich jetzt sehen
würdest du mich als einziger verstehen
würdest mit mir Lachen
ich weiß du wirst immer über mich wachen
Könntest du mich jetzt hören
würden wir uns für immer Freundschaft schwören
würden durch den Regen gehen
ich weiß du wirst für immer neben mir stehen
Könntest du mich jetzt berühren
würden wir das beste Leben führen
würden immer gemeinsam sein
ich weiß du lässt mich nicht allein
Könntest du jetzt bei mir sein
würden wir beide vor Glück schreien
würden einfach glücklich sein
ich bin ohne dich hier einfach allein
Verschließe deine Augen nicht vor der Welt
mach was dir am meisten gefällt
egal was andere denken
nur du kannst dein Herz lenken
gib nicht auf wenn du fällst
auch wenn du alles für sinnlos hältst
öffne dein Herz für das Leben
nur wenn du wirklich willst kannst du alles geben
bleib nie zu lange stehen
du kannst die Welt auch beim gehen sehen
vergeude keine wertvolle zeit
verbringe keine Sekunde in Leid
Der eine Gedanke
an den einen Moment
der Herzschlag rennt
die Seele brennt
Der Gedankenfluss im Kopf
lässt Glücksgefühle strömen
lass dein Herz mit Glück verwöhnen
auch wenn der Verstand wird es verhöhnen
Du beginnst zu Lachen
das Lächeln unendlich breit
die Freude strömt weit
der Gedanke an diese Vergangene Zeit
Das Gefühl an diese Person
wie konnte das vergehen
ich werde es wohl nie verstehen
und werde immer das Gute sehen
Genieße all die schönen Momente
sie gehören nur dir
zügle nie deine Neugier
und schaffe dir unvergessliches hier
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
für diese Zeit führte mich mein Weg weit
ich suchte am Anfang allen Seins
ein Zeichen dafür fand ich keins
Fragte Adam und Eva nach der Antwort
doch sie verstanden Zeit nicht als Ort
ich verließ ihr Paradies
denn im Garten Eden ich nicht auf die Antwort stieß
Die Jahre kamen und starben
ich sah wie zahlreiche Helden um Prinzessinnen warben
traf auf Alexander den Großen
doch mit Wut wollte er mein Herz durchstoßen
Mit Hast verließ ich Athen
reiste weiter um Sokrates zu sehen
sein Rat war verschlüsselt und nicht verstehbar
er meinte eines Tages werde es mir schon klar
Verwirrt suchte ich weiter nach der Zeit
durchglomm so manche Dunkelheit
fand das 12. Jahrhundert
Richard Löwenherz sich nur über meine Frage wundert
Die Menschen werden immer mehr
doch die Antwort zu finden war noch immer schwer
ich suchte in Verona und traf zwei Liebende
Romeo sagte zu Julia: irgendwann kommt die Wende
Ich fragte die Klügsten der Geschichte
doch jeder machte meine Suche mehr zunichte
keiner fand je die Zeit
wer besitzt nur diese Weisheit?
Bis ich es spürte
ich mich selbst in die Irre führte
denn ich verstand jetzt die Zeit ist kein Ort
sie ist nur ein einfaches Wort
Ein Wort mit Gefühlen dahinter
Zeit ist immer hier, im Sommer und im Winter
uns wird eine bestimmte Zeit geschenkt
bis Gott uns zu sich lenkt
Wenn aus Tropfen der Realität Regen wird
und der Alltag nach dir giert
lass dich von Geschichten verführen
lass es zu, und du wirst andere Welten spüren
Wir Menschen schreiben Geschichten
um von den Welten in unserem Kopf zu berichten
denn die Welten die wir im inneren träumen
helfen uns dabei ein bisschen Realität zu versäumen
Die Abwechslung die sie bringen
uns ein bisschen zum Lachen zwingen
jedes gute Ende das wir dabei sehen
lässt uns ein bisschen aufrechter durch die Welt gehen
Wir wünschen wir wären selbst in den Geschichten
würden als Helden alle Probleme richten
doch wir können nur kurz dort sein
dieser Teil Hoffnung ist so klein
Und bei jeden Drama das ich sehe
wünsche ich dass es wirklich geschehe
die perfekten Menschen die nie werden existieren
lassen unsere Herzen ein bisschen erfrieren
Wir müssen uns mit den Gedanken abfinden
das Geschichte kommen und schwinden
doch wir können sie kurz halten
und uns kurz ein bisschen anders verhalten
Der Menschenteppich um mich schwebt
Mensch für Mensch an Menschen klebt
das Gleichgewicht der Mutter Erde
zu groß wird die Menschenherde
Zu viel Mensch vertreibt die Vielfalt
wir erobern die Tierwelt mit Gewalt
die Vernunft ließen wir schon lange nicht mehr lenken
der Mensch hat nicht die Fähigkeit an morgen zu denken
Wir erobern und zerstören
ein Mensch würde nie auf ein niedrigeres Wesen hören
wir nehmen uns das Recht zu herrschen
für andere wir das Recht zu Leben verschärfen
Menschen in Massen wie Schnee
teilen nichts, nicht mal einen Tropfen Wasser im See
die Berge an Menschen verdecken den Horizont
unsere Massen erobern die Front
Wer wird unser Wachsen stoppen
wir werden alles in den Tod locken
wann hört das törichte Handeln auf
die Zeit richtig zu Handeln läuft uns aus
Bin im Teppich der Menschen verwoben
das Gleichgewicht hat sich unendlich verschoben
es gerät alles aus der Waage
gezählt sind unsere Tage
Anstatt zu lösen und zu retten
fallen wir alle, denn wir sind verbunden mit Ketten
wir können schon lange nicht mehr zurück
verloren alles auf der Suche nach Glück
Der Menschenteppich um mich schwebt
Mensch für Mensch bald nicht mehr lebt
wir sind zu viele für Mutter Erde
wir sind eine verdammte Herde!
Manche sagen es gibt eine Welt
in der der Regen nach oben fällt
eine Welt die keiner versteht
in der jeder Rückwärts geht
Wir kommen also alt auf die Welt
ein Stock uns auf den Beinen hält
dann ganz langsam fangen wir an zu Leben
wie kann es so eine Welt geben
Wir beginnen zu arbeiten und rennen
wir können uns nicht von unserer Familie trennen
unsere Haare bekommen Farben
auf der Haut verschwinden unsere Narben
Kommen an die Jugend immer näher heran
die Freiheit zieht uns in den Bann
verlassen die Familie und ziehen mit Freunden los
wo ist der Sinn in dieser Welt bloß
Denn wir verlieren die Weisheit und werden töricht
Familie um Familie auseinanderbricht
unsere Kinder sterben vor uns
uns selbst zu finden ist dann unser Wunsch
Wir reisen um die Welt
und verlieren unser ganzes Geld
sehen jeden Morgen die Sonne untergehen
wir gespannt in die Vergangenheit sehen
Blicken mit großen Augen der Kindheit entgegen
vergessen was der Sinn ist im Leben
unsere Erinnerungen verblasen
wir werden jung und beginnen unsere Eltern zu hassen
Die Zeit ist uns nicht mehr wichtig
wir werden Kinder, wir werden aufrichtig
unsere Eltern werden jung
wir sterben als Kinder ohne Hoffnung
Wenn die Sterne am Abend fallen
und die Geräusche in der Luft hallen
läuft die ganze Welt verkehrt
ich hoffe diese Welt nicht ewig währt
Ein Haus aus geschliffenem Stein
für Glück und Liebe ein vertrautes Heim
ein Gemisch aus Geschrei und Lachen
das Haus sah Eltern über Kinder wachen
Die Mauern fallen auf den Grund
das Glück verschwunden im Schlund
und tiefe Stille liegt um den Stein
was heute lebt wird morgen vergangen sein
Die Blumen blühen in der Erde
Söhne führen die Schafsherde
alle erwachen mit der Sonne am Morgen
keiner fürchtete je Sorgen
Am Boden tote Pflanzen
die Söhne schon lange nicht mehr tanzen
das Lachen der Sonne starb mit den Seelen
und jeder ihrer Strahlen wird nun die Menschen quälen
Die Kinder waren klein und wuchsen auf
die Eltern waren stolz und nahmen alles in Kauf
die Zeit war voller Glück und Wonne
Tag für Tag wurde das Leben erleuchtet von Sonne
Die Kinder wurden groß und zogen aus
die Eltern wurden alt und vernachlässigten ihr Haus
alle Räume wurden still und leise
alles begann, doch langsam endet die Reise
Verlassene Häuser einst voller Leben
jetzt nur noch in Dunkelheit schweben
all die Vergangenen Geschichten die waren
werden vergessen sein in den kommenden Jahren
Unsere Herzen sind Wilde Kreaturen
schicken Blut durch tausende von Fluren
sie sind eingesperrt in einem Käfig aus Knochen
doch mit Stärke sie gegen die Gitter pochen
Im Rhythmus der Zeit
schlagen unsere Herzen für Freiheit
sie halten uns am Leben
und lassen unsere ganze Welt erbeben
Wenn wir ganz genau hören
könnten wir sogar schwören
das unsere Herzen mit uns reden
sie tragen in sich die Lebensfäden
Wenn Liebe das Herz berührt
und jemand uns verführt
macht das Herz einen Sprung
diese Sprünge halten uns jung
Schlag für Schlag vergeht das Leben
je mehr vergeht umso ruhiger wird das Beben
die Kraft der Kreaturen lässt nach
ruhig ist was einst sprach
Und wenn der letzte Schlag ertönt
der Tod das Leben krönt
unsere Herzen sind jetzt frei
und die Körper sind nun schweres Blei
Ein einziges Mal sehe ich dieses Gesicht
sehe nur einmal wenn der Schatten die Schönheit bricht
doch das Gesicht verschwindet in den Massen
stehe da und fühle mich einsam und verlassen
Ein einziges Mal erfreut mich dieses Lachen
sehe nur einmal die Sympathie in mir erwachen
doch das Lachen verschwindet in den Massen
stehe da und fühle mich einsam und verlassen
Ein einziges Mal bemerke ich diesen Stil
sehe nur einmal wie diese Person findet ihr Ziel
doch der Stil verschwindet in den Massen
stehe da und fühle mich einsam und verlassen
Ein einziges Mal höre ich diese Stimme
sehe nur einmal wie sie berührt meine Sinne
doch die Stimme verschwindet in den Massen
stehe da und fühle mich einsam und verlassen
Ein einziges Mal rieche ich diesen Duft
sehe nur einmal wie verführerisch wird die Luft
doch der Duft verschwindet in den Massen
stehe da und fühle mich einsam und verlassen
Ein einziges Mal bin ich an diesem Ort
sehe nur einmal wie sich die Massen bewegen fort
doch ich verschwinde in den Massen
gehe weg und fühle mich einsam und verlassen
Tausende Schritte müsste ich gehen
um dich in deinem neuen Leben zu sehen
unendliche Kilometer weit
lebst du sogar in einer anderen Zeit
Und doch die kleinen Dinge vergessen wir
egal wie viel Weg liegt zwischen dir und mir
heben wir unserer Blick in die Ferne
führen uns beide dieselben Sterne
Auch wenn wir uns lange nicht sehen
werden wir uns immer nahe stehen
und irgendwann in unseren künftigen Tagen
werden wir einander unsere Erinnerungen sagen
Und doch die kleinen Dinge vergessen wir
egal wie viel Weg liegt zwischen dir und mir
die Sonne sehen wir beide gleich scheinen
und die Strahlen können uns kurz einen
Ich wünsche dir alles Glück der Welt
und das dir der Himmel nicht auf den Kopf fällt
schaffe dir eine unvergessliche Zeit
und vergiss nicht hier gerätst du nie in Vergessenheit
Und doch die kleinen Dinge vergessen wir
egal wie viel Weg liegt zwischen dir und mir
beobachten wir den Horizont am Meer
fällt uns die Entfernung weniger schwer
Tag der Veröffentlichung: 02.08.2015
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