Matrix
Grenzen suchend
nie findend
verschwindend
und ich tauche ein
in eine Welt
in der darf ich leise sein.
Weinen,
vor Glück,
Tränen,
und wissen, es ver-rückt
endlose Weite
Umarmung vieler
…unbändiger Gefühle
Ein Traum?
Leise Stimmen
Haltend!
Ich falle…
tauche ein in Welten.
Ungeahnt,
umrahmt
weiche Züge.
Lachen
und wissen, es ver-rückt
still und lautlos
ein Blick
und die Umarmung vieler
…liebender Gefühle.
Ein Traum?
Still befinde ich mich
in diesem Traum der Wahrheit
Realität? = Ver-rückt.
Klarheit
Bis ans Ende aller Zeiten
Menschengedenken?
Nein,
greifbarer Weiten
Tobende Extase!
Ich lasse
es zu und verschwinde
in dieser Welt die mich führt
ins Traumland
wo ich bin
und liebe
fühle
ich glühe
im Fieber der Leidenschaft
ich liebe sagenhaft
und dann
…
bin ich still
weil ver-rückt sein nicht echt sein kann
Gib mir Deine Hand
(für einen lieben Freund)
Meine Hand ist da,
streichelt sanft dein Haar
sehe deinen leeren Blick,
ich hole dich zurück
Hol` dich raus aus der Dunkelheit,
nimm meine Hand - sei bereit
Bereit zu leben
in dieser kalten Welt
wo Egoismus und Ignoranz
dich wie ein Virus befällt
Bereit zu lieben,
in dieser rauhen Welt
wo du verletzt wirst
wo kein Gefühl mehr zählt
Bereit sein
Und meine Hand hält Deine
deine Augen treffen meine
Ich sehe deinen tiefen Schmerz
Fühle dein getroffenes Herz
Sei nicht stark, lehn dich ruhig an
ich versprech, daß ich dich halten kann
Sei bereit
dich fallen zu lassen
ganz ohne jede Gefahr
mich einfach anzufassen
Sei bereit
auch mal zu weinen
*lächel*
nun hab doch keine angst,
ich sag`s ja keinem
Sei einfach nur bereit
Zeit
Zeit
die wir brauchen
um zu lieben
nicht zu frieren
Zeit
die wir uns lassen
um zu begreifen
es muß reifen
Zeit
die vergehn muß
damit wir uns spüren
wo wir uns führen
bis in die Ewigkeit
dazu brauchen wir Zeit
und ganz viel Geduld
spreche niemals von Schuld
Meine Liebe, so stark
wie sie keiner zu geben vermag
ein Feuer das brennt
wie es sonst keiner kennt
bisher im Traum ganz allein
für die Ewigkeit muß es nicht sein
denn Zeit
bringt ersehnte Beständigkeit
Mit Dir allein
Ich hülle die Decke um mich herum
sitze still, mein Atem geht leis.
Gefühle gebe ich nie wieder preis
möcht sie nur noch fühlen,
still insgeheim
in meinem Traum
mit dir allein
Lasse keinen mehr an mich heran,
weil ich keine Gefühle mehr geben kann
Seh deine Bilder,
höre deine Stimme,
sie raubt mir die Sinne
und ich werde klein,
allein
ich hülle mich ein
In meinem Atemzug
liegt verhungerte Liebesglut
Stille
mein Wille
frei zu sein, aber nur mit dir
wo ich mich dann endlich verlier.
Die Nacht
die mich atmenlos macht.
Ich hülle mich ein,
und möchte mit dir,
meiner Liebe,
alleine sein.
Virtuell
Mag sein,
dass sie aussieht
als wäre sie taff.
Mag man vielleicht glauben,
dass sie als Frau
immer und ständig alles schafft.
Mag sein,
dass man es so will,
eine Illussion,
eine weiche Stimme
am Telefon,
die verführt
dem es gebührt.
Ein Foto
verblendet dein Gemüht,
du weiß kaum noch
was dir geschieht.
Und deine Seele integriert
alle Sehnsucht darin,
du gibst dich ganz
deinem Verlangen hin.
Du siehst einzig nur noch deine Fantasie,
doch real finden,
mein Lieber,
wirst Du sie nie!
Die,
die du willst,
die du brauchst,
die Du liebst,
die Du begehrst.
Es ist nur Illusion,
virtuell,
es ist nur,
einfach nur,
die Welt, in der Du
ohnmächtig fällst.
Projektion,
ein Traum in dir selbst
Deine Puppen
Ein Schrank
mit dem Inhalt vieler Kleider
öffnet sich
Eintritt frei
in sich schließend
öffnet sich neu.
Farbenfroh
ein Leuchten, Strahlen
Augen glänzen
viele Puppen
mit verschiedener Garderobe.
Leise Stimmen atmen
die Luft des Lebens,
und flüstern
*Ich bin da*
Eine Hand
streckt sich entgegen
sagt:
*Kommt, hier dürft ihr sein*!
Kleine Puppen, Deine Puppen,
treten heraus ins Paradies,
wandelbar, ungeschminkt.
Verzerrte Fratzen
ziehen sich zurück,
die Hand hält fest.
Ein Tanz
mitten auf der Lebensbühne
für Dich - für mich
königlich!
Traum?
Traum?
O nein,
es ist so vieles mehr
Es ist die Gabe der Seele,
die Liebe meines Herzens
Eine Welt
Begegnung
Ein Erkennen
Seelenkuss
Ein Anschmiegen
Körper sekundär
Berührung einer anderen Art
Abtauchen
in Dimensionen
nie gekannt
oft verrannt
nun ein Ankommen
zuhause sein
Vorbei!
Matrix, in dem ich mich befand,
nun bin ich im Wunderland.
Traum?
O nein,
es ist so vieles mehr.
Es ist die Sehnsucht in der Tiefe,
die Entfaltung meines Seins
Begierde
Triebe
Instinkte
Sucht
Sehn-Sucht
Himmel und Hölle
in sich vereint
Kein Suchen
Ein Erleben
Packen
Ergreifen
Seelentanz
eine Chance
Vorbei!
Matrix, in dem ich mich befand,
nun bin ich im Wunderland.
Verschmelzung
Wir ziehen durch die Strassen,
dann am Hafen vorbei,
entdecken die Vielfalt drumherum.
Wir spüren UNS,
eine Freiheit, wie im Paradies!
Vor uns ein Fest,
wir treten ein,
wo Menschen gelangweilt der Musik lauschen:
Swing, Tango und Blues.
Eine gewisse Trägheit begegnet uns gnadenlos.
Doch wir blenden sie aus,
setzen uns auf die Bank,
mein Rücken lehnt sich an Deine Brust
Wir ergreifen unsere Hände – schwebend
Und ich fühle den Rhythmus deines warmen Körpers.
Der Musik lauschend, dem Takt folgend.
Mein Kopf hebt sich,
legt sich an deine Schulter
und ich sehe ihn….
Den Himmel, so nah wie nie zuvor.
Trance!
FREI sein,
WIR sein
ICH sein
Verschmelzung mitten auf der Lebensbühne.
Und wir ziehen weiter,
den langen Weg, - hin zur Sonne
die Dunkelheit ist da,
wo Menschen erwachsen werden.
Lass mich ein Kind sein,
voller Hoffnung und Neugierde
voller Wunder und Glückseeligkeit,
gebettet im Vertrauen,
durchsonnt!
Ohne Zweifel,
ohne Wahnsinn
und Irrsinn, den man Leben nennt.
Lass mich nie mehr den Blick senken,
lass mich immer hinauf schaun in den Himmel
lass sie mich spüren,
diese Weite
ohne Grenzen, ohne Lebenszwinger und Alltagsketten.
Dann aber….
Geht sie auf, die Tür zur Realität.
Schweigend treten wir hinaus,
wissen, dass wir ein Teil vom Ganzen sind.
Das Ganze, wo sich die Welten verzerren.
Am Abend
suche ich meinen Platz auf den Boden,
rolle mich vor Dir zusammen,
fühle die Geborgenheit,
und MEINE Freiheit
auch dann, oder gerade dann...
wenn die Lebenssonne nicht mehr scheint.
Lautlos fühle ich deinen Blick auf mich ruhen,
und ich weiß,
Du leidest meinen Schmerz,
Deine Augen streicheln mich, meine Seele,
und Du flüsterst:
„Schlafe schön, Kind der Sonne“
Texte: Linchen
Tag der Veröffentlichung: 21.10.2008
Alle Rechte vorbehalten
Widmung:
Kleine Stationen meines Erlebens