Kapitel 5: Ankunft an der Kapelle
Die Pferde waren schneller als erwartet. Wir kamen in einem Unwetter an. Blitze schlugen vom Himmel, der Donner war schon weit zu hören. Kaum stand ich vor der Kapelle schlug ich die Türen auf und ging mit festem Schritt rein. Die Ketten schepperten an die Platten der Rüstung. Die Kerzen vereisten, um mich herum breitete sich ein Kranz aus Eis aus. „Wer etwas gegen die Taufe vor zu tragen hat soll dies nun verkünden“ sprach der Pfarrer. „Ja ich habe etwas dagegen.“ Sprach ich und ging auf den Pfarrer zu. Noch ehe ich ankam stellte sich ein Ritter dazwischen. „Was hast du denn zu bestimmen?“ fragte er. „Hör mir mal zu du Hurenbock, ich als Vater habe etwas zu bestimmen. Es ist mein Sohn. Prinz meines Reiches.“ Erwiderte ich ich höhnischem Spott. Er holte aus und schlug mir mitten ins Gesicht. Ich flog zu Boden und rutschte gegen eine Säule die zu gleich zerbrach. Aufgestanden und mein Kopf mit knackendem Nacken geschüttelt sprach ich:“ Das sollte doch nicht etwa weh tun oder?“ Schnellen Schrittes ging ich auf Ihn zu, packte Ihn am Kragen und schleuderte ihn gegen die Wand. Es blieb ein Abdruck zu sehen und sprach:“ Du elendiges Geschöpf, zu schade dass deine Eltern die Schmerzen ertrugen. Denn du bist nichts weiteres als eine Marionette im ganzen Spiel. Dein Ende verkünde ich dir schon bald.“ mit tosendem Krach schleuderte ich Ihn weiter gegen den Altar. Hinter mir hörte ich ein scheppern. Die Wachen wurden von meinen Sukubos aufgehalten.“ Sie sind nicht nur heiß, können sogar kämpfen. Wow.“ dachte ich mir. Ich nutzte die Chance und eilte zum Pfarrer vor. Nahm mein Sohn auf den Arm und drückte ihn liebe voll. „Mein Sohn...“ flüsterte ich und mir kamen die Tränen. Schon bald spürte ich einen heftigen Schlag von einem Kriegshammer der mich von dannen schleuderte. „Pack das Kind und lauf“ schrie der Ritter zu meiner Frau. Ehe ich was machen konnte verschwand Sie. Ich stand auf packte mein Schwert und ging auf den Ritter los. Auf dem Weg schmiss mir Satan mein Streithammer zu. „hier falls du es brauchst.“ Elegant sprang ich auf und fing es mit der Linken. Mit einem Donnern schlug ich auf dem Boden hinter dem Ritter auf, schleuderte den Hammer gegen Ihn so dass er in die Luft flog. Dort nahm Ihn Satan in Empfang und pfefferte ihn mit einer Kraft zu Boden, dass der Boden zerplatzte. Damit war die Schlacht erneut angebrochen. Meine Gefolgsleute kämpften so gut es ging. Satan wuchs zu einem riesen Monster heran und kämpfte was seine Macht her gab. Doch es kamen immer mehr Soldaten. „Los ruft Belial, er soll die Schergen aus der Unterwelt holen.“ rief mir Satan zu. „Belial Amboss de unterdikros Unna de Kairos.“ schrie ich Belial zu. Schon bald darauf riss die Erde auf, kleine Wichtel, Höllenhunde, Torwächter und wahrhaftige Krieger der Unterwelt kamen empor. Es tobte eine Schlacht die sich bis auf die Straße nach draußen ausweitete. Immer Mehr Soldaten trafen ein, sogar aus umliegenden Königreichen. Es waren Hunderttausende. Und es kamen immer mehr aus der Unterwelt empor. Einige flogen sogar über den brennenden Himmel an. Es flogen Pfeile. Viele der Untertanen starben dabei. Doch auch meine Macht hat mit Feuerbällen geworfen und viele in Flammen auf gehen lassen. Je mehr Tote es gab, desto stärker wurde meine Macht und ich erkannte dieses so schnell. Je stärker die Macht desto stärkere Kreaturen stiegen empor. Streitwagen kamen empor. Man sah nur noch Flammen, sah wie Menschen durch die Gegend flogen. Hörte qualvolle Schreie. Nach und nach wurde die Stadt dem Erdboden gleich gemacht. Es war ein einziges Flammenmeer. Gegen Abend ging die Schlacht dem Ende zu. Schon bald sprach sich her rum, dass ein Dämon durch die Länder zog.
Als die Schlacht geschlagen war, zogen meine Gefolgsleute mit mir zurück. Magier, Sukubos, Wichtel, Höllenhunde, Torwächter, mächtige Dämonen alle folgten mir.
Als wir im Schloss ankamen legte ich mich auch schon bald ins Bett um mich von der Schlacht aus zu ruhen. Doch meine Gedanken hafteten an meinem Sohn...
Tag der Veröffentlichung: 10.09.2011
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