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Abschied Nehmen




Die Zeit ist gekommen,
die drei Jahre sind vorbei.
Ich bin noch ganz benommen
und denke mir:“ Oh mei.“

Manche wird ich nie mehr sehn,
das ist schade,
doch auch das wird vergehn.

Mit den Freunden war es eine schöne Zeit,
doch vom Internat sind wir jetzt befreit.
Geschimpft haben wir auch sehr viel,
doch das meiste war nur ein Spiel.

Jetzt gehen wir in das Berufsleben hinaus
und mit der schönen Zeit ist es jetzt aus.


Die Zeit heilt alle Wunden




Ich kam das erste Mal ins Internat,
mein Gott war das Anfangs fad.
Doch da schneite sie in unser Zimmer herein.
Ich dachte mir: “Wer ist den das?“ Oh nein.

Wir haben gestritten und geketscht,
es war ärger als beim Fußballmatch.
Doch ob man es glaubt oder nicht,
ich lernte viel von diesem kleinen Wicht.

Nina, war ihr Name
Und das Mundwerk wurde ihr nie lahme.
Nach Monaten, es waren zwei,
war uns das alles einerlei.
Die Zeit schweißte uns zusammen,
auch wenn wieder Streitigkeiten kamen.

Wenn ich denke an die Zeit zurück.
sie war schön, Stück für Stück.
Die Zeit die uns anfangs so lange vorkam –
sie verrann, ja sie verrann.

Ehe wir uns versehn,
sagen wir Auf Wiedersehen.

Nur noch wenige Stunden,
sind wir in dieser Zeit verbunden.
Dann trennen sich unsere Wege
und es fließen Tränen.

Doch auch bald sind diese Tränen verschwunden,
den man sagt: „ Die Zeit heilt alle Wunden.“

Ob das stimmt, werden wir noch sehn.
Dann lernen wir selbst,
diese Sprichwörter zu verstehen.

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Tag der Veröffentlichung: 11.03.2010

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