Geh noch nicht
Geh noch nicht
und halt mich noch ein Weilchen.
Geh mit deinen Händen auf Entdeckungsreise,
mit geschloss’nen Augen folge ich dir leise.
Erfahre mich
und gib mir noch die Zeit,
mein’ Herzschlag an den deinen anzugleichen.
Geh noch nicht
und lass mich dich noch einmal atmen,
meine Haut auf deiner ruh’n.
Mein’ Kopf in deinen Hals vergraben
find’ ich zu mir selber nun
und kann dich sehen,
ohne dich zu schau’n.
Was eben noch in mir gebebt,
sich sanft nun auf die Seele legt.
Nun kann ich wieder von dir träumen,
bis erneut sich Sehnsucht regt.
Texte: alle rechte liegen beim autor
Tag der Veröffentlichung: 19.01.2010
Alle Rechte vorbehalten
Widmung:
gewidmet
dem, der meine sehnsucht nährt