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Es war einst ein begabter Zeichner
Der malte um des Malens Willen
Liebliche Gestalten, ganz vollkommen
Vielleicht um seine Kunst zu stillen

Die Frage, die hierbei entsteht
Wie es bestellt ist um die Welle
Seiner Energie, die dann im Zeichnen
Besonders liegt an einer Stelle

Der Zeichner malt vorwiegend Frauen
Besonders aber schlecht und recht
Wenn geht es an die eine Stelle
Wenn malet er deren Geschlecht


Zwar sind sie stetig angezogen
Und hübsch gezeichnet jedes Teil
Doch wenn er malt die eine Stelle
Wird dann der Zeichner ständig geil?

Ich mein’, es muss doch stets so sein
Dass, wenn man zeichnet diese Orte
Man doch nicht blind die Arbeit tut
Wenn's geht an diese Liebespforte

Selbst was verhüllt ist, unsichtbar
Man weiß doch um die klaren Reize
Ich wär nicht Zeichner, nur zum Malen
Wenn finge ich dort an zu geize’


Gewisse Linien muss man malen
Auch um den Sinn, wie's ist real
Ich hätte ständig feuchte Hose
Und jeder Fehler wäre Qual

Vielleicht jedoch sieht's jeder Zeichner
Nicht so wie ich, so ganz versumpft
Dass, wenn, egal er was auch malet
Durch stetig Reize er abstumpft

Ich denk, wenn sie sich wiederholen
Und oftmals diese Stellen malen
Was anfangs geil, wird später öde
Ob je sie kennen: Leistenqualen?




Impressum

Texte: Andyhank
Bildmaterialien: Andyhank
Tag der Veröffentlichung: 26.03.2012

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